Agile ist kein Selbstzweck

Seit ein paar Jahren ist alles Agile. Die ganze Sache ist schon längst nicht mehr der neue heiße Scheiß für alle Early Adopters sondern Mainstream wie es mainstreamiger nicht sein kann. Mittlerweile ist jedes Unternehmen agil, jedes Projekt agil und jedes Meeting agil. Wenn man fragt, was damit gemeint ist, schwanken die Antworten zwischen dürftig und unterhaltsam. Ich werde den Eindruck nicht los, dass Vieles nur agil ist, um agil zu sein.

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Agile Games – sinnvoll oder doch nur Spielerei?

Wer kennt das nicht? Man sitzt in einem Workshop, ahnt nichts Böses, und der Agile Coach präsentiert uns eine Kiste Lego mit einer Aufgabe, wie wir gemeinsam lösen sollen. Wir lernen spielerisch das Prinzip Agilität kennen und verstehen deswegen alles sehr viel besser und schneller – so zumindest die Hoffnung. Aber stimmt das auch?

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Funktioniert Scrum eigentlich auch auf Organisationsebene?

Ich kann es nicht mehr hören. Scrum funktioniert nur für Softwareentwicklung oder vielleicht noch für irgendwelche anderen Entwicklungsprojekte, aber bei uns geht das nicht, weil … [bitte beliebiges generisches Argument einfügen]. In dieser Diskussion ist die Organisation selbst immer ganz vorn dabei. HR, Controlling, wer auch immer. Scrum ist nix für die Organisation. Ich bin da ganz anderer Meinung.

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Scrum Team ohne Scrum Master – Geht das oder ist das Blödsinn?

Alle wollen sparen, und in vielen Unternehmen stößt der Gedanke, eine Person pro Team zu haben, die sich im Kern um die Arbeitsweisen des Teams kümmert, auf Unverständnis. Zu teuer und ineffizient, so die Argumentation. Scrum Puristen werden aufschreien, aber gibt es trotzdem eine Möglichkeit, auf einen Scrum Master zu verzichten? Mal ganz nüchtern betrachtet?

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Alle wollen Selbstorganisation – aber was bedeutet das eigentlich, und wie komme ich dahin?

Das Problem beginnt schon damit, dass wir uns oftmals noch nicht einmal über die Definition des Begriffs im Klaren sind. Eine gemeinsame Definition des Begriffs haben wir noch viel seltener, und obwohl sich die Fehler beim Paradigmenwechsel hin zur Selbstorganisation wiederholen (es gibt auch nur zwei in meiner grenzenlos vereinfachten Welt), werden diese doch immer wieder gemacht. Woran liegt das, und wie vermeiden wir das?

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Agile Führung – ­was zur Hölle soll das eigentlich sein? Teil 3: Wohin soll die Reise gehen?

Irgendwann müssen wir uns darum kümmern, welche Projekte wir in welcher Form angehen. In Scrum lautet die Antwort, dass dies im Zweifel der Product Owner entscheidet, aber wie sieht das in einer komplexen Unternehmensstruktur aus, die nach wie vor eine klassische Hierarchie abbildet?

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­Agile Führung – ­was zur Hölle soll das eigentlich sein? Teil 2: Wir sprechen über Transformation

Beim letzten Mal (vor sehr langer Zeit – bitte entschuldigt) haben wir uns den Begriff des Servant Leaders angesehen und versucht, ihn gemeinsam ein wenig besser zu verstehen. Die Erwartung an Agile Führung ist jedoch größer gefasst, weil wir von »Führung« im Unternehmenskontext weit mehr erwarten.

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Agile Führung: was zur Hölle soll das eigentlich sein? Teil 1: Servant Leader

Das Wort des Jahres (ok – es sind zwei Wörter), oder vielleicht auch das Unwort des Jahres, in jedem Fall aber ein Begriff, der mir derzeit immer wieder begegnet. Wir haben gelernt, wie Teams in Scrum bzw. in der Agilen Welt funktionieren, aber inzwischen sind die Unternehmen ein wenig weiter und fragen sich, wie sich das Management da einfügt, oder besser: wie sich Führung in diesem Kontext definiert.

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Das Animal-Farm-Prinzip

Erinnert sich noch jemand an »Die Farm der Tiere« von George Orwell? Vielleicht habt Ihr einmal das Buch in der Schule gelesen oder den uralten Trickfilm gesehen. Wahrscheinlich wundert Ihr Euch, was das mit Agilität zu tun hat? Jede Menge, denn wir können viel aus dieser Geschichte lernen.

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»Hilf mir, es selbst zu tun« oder Mädchen für alles?

Wir Scrum Master sind nette Menschen. Wenn uns jemand fragt, ob wir helfen können, dann zögern wir meist nicht lange. Wir kümmern uns um alles, was unser Team (oder andere) von uns wollen, und fragen im allgemeinen nicht lange, ob das wirklich unsere Aufgabe ist. Wir machen es einfach, und alle anderen wissen, dass wir es tun.

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